(Sieben Wochen ohne - Folge 7)
Die Fastenden sind permanenten Verführungen ausgesetzt. Das kenn' ich aus den letzten Jahren. Meine Kicker-Kumpels zum Beispiel haben es einmal ziemlich plump probiert. Beim Essen in der "Krone" in Bempflingen wollten sie den Abend mit ein paars Süssis ausklingen lassen und haben mir ein paar Champagner-Pralinen untergeschoben.
Nicht hintenrum, sondern ganz offen wollte mir der Kollege Zvizdic dieser Tage die mit zarter Milchschokolade umhüllten Rosinen in den Mund schieben - diese süße Verführung steht jeden Morgen in der SZ/BZ-Redaktion für die stressgeplagten Journalisten als Beruhigungspille parat. Das muss ich mir derzeit verkneifen. Ein klar und deutliches "Nein" hat dem Kollegen Z. deutlich gemacht, dass er sich bis Karfreitag solche Annährungen sparen kann.
Als kleine Verführung sehe ich auch die Einladung von "Onkel Dieter" und Annette Wylezich, die mich für den 13. März zum traditionellen "Sauessen" ins "Rössle" nach Ehningen eingeladen haben. Hirschquelle statt Trollinger zur Schlachtplatte - das geht eigentlich gar nicht. Und am nächsten Tag wollen die Wylezichs mit mir und Tante Else auch noch in den "Hirsch" nach Aidlingen zum Mittagessen. "Ich denke, wir können dieses Mammutprogramm bewältigen", glaubt Annette.
Mal sehen, ich kanns mir ja noch ein paar Tage überlegen.
Dienstag, 23. Februar 2010
Montag, 22. Februar 2010
Blutwurz - Schnaps oder Medizin?
(Sieben Wochen ohne - Folge 6)
Auch zu Beginn dieser Fastenzeit muss die Frage geklärt werden: Ist dieser blutrote Saft, den ich in aller Regel Montagsabends in der "Kanne" in Böblingen zu mir nehme, Schnaps oder Medizin? Die Klärung ist von Bedeutung, denn der Rechtsanwalt Dietmar Aust, schon von Berufs wegen ein penibler Mensch, hat mich am Samstag wegen Bruchs des Fastengelübdes angeschwärzt. In der Tat habe ich an diesem Tag mit dem Wirt der "Kanne", Helmut Hahn, einen Blutwurz auf seinen 79. Geburtstag getrunken. Allein die Tatsache, dass Hahn mit seinen 79 Lenzen aussieht wie das blühende Leben und an sechs Tagen in der Woche hinter dem Tresen steht, macht deutlich, dass es sich beim Blutwurz um Medizin handeln muss. Schließlich trinkt der Kanne-Wirt jeden Tag einen (vielleicht auch mal zwei) Blutwurz.
Sucht man Internet nach dem Blutwurz, stößt man sofort auf die Themen Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) und Alternativmedizin. Dabei heißt es unter anderem: "Blutwurz wirkt stark zusammenziehend, austrocknend und entzündungshemmend. Der Blutwurz trägt zur Stärkung des Magens bei."
Bei der Firma Penninger aus dem Bayerischen Wald ist der Blutwurz der "Star" unter den Kräuterspezialitäten. "Hat der hochprozentige Blutwurz erst Feuer gefangen, leuchtet er in kräftigem Rot und erobert dabei auch gerne Frauenherzen, die vor allem seinen harmonischen Geschmack besonders schätzen", heißt es in der Penninger Werbung.
Der Förster Hermann Raststätter aus Baiersbronn schwört außerdem bei Entzündungen des Zahnfleischs auf einen Blutwurz.
Wem das noch nicht ausreicht: Der Blutwurz schmeckt so gewöhnungsbedürftig, dass es sich auf alle Fälle am Medizin handeln muss.
Auch zu Beginn dieser Fastenzeit muss die Frage geklärt werden: Ist dieser blutrote Saft, den ich in aller Regel Montagsabends in der "Kanne" in Böblingen zu mir nehme, Schnaps oder Medizin? Die Klärung ist von Bedeutung, denn der Rechtsanwalt Dietmar Aust, schon von Berufs wegen ein penibler Mensch, hat mich am Samstag wegen Bruchs des Fastengelübdes angeschwärzt. In der Tat habe ich an diesem Tag mit dem Wirt der "Kanne", Helmut Hahn, einen Blutwurz auf seinen 79. Geburtstag getrunken. Allein die Tatsache, dass Hahn mit seinen 79 Lenzen aussieht wie das blühende Leben und an sechs Tagen in der Woche hinter dem Tresen steht, macht deutlich, dass es sich beim Blutwurz um Medizin handeln muss. Schließlich trinkt der Kanne-Wirt jeden Tag einen (vielleicht auch mal zwei) Blutwurz.
Sucht man Internet nach dem Blutwurz, stößt man sofort auf die Themen Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) und Alternativmedizin. Dabei heißt es unter anderem: "Blutwurz wirkt stark zusammenziehend, austrocknend und entzündungshemmend. Der Blutwurz trägt zur Stärkung des Magens bei."
Bei der Firma Penninger aus dem Bayerischen Wald ist der Blutwurz der "Star" unter den Kräuterspezialitäten. "Hat der hochprozentige Blutwurz erst Feuer gefangen, leuchtet er in kräftigem Rot und erobert dabei auch gerne Frauenherzen, die vor allem seinen harmonischen Geschmack besonders schätzen", heißt es in der Penninger Werbung.
Der Förster Hermann Raststätter aus Baiersbronn schwört außerdem bei Entzündungen des Zahnfleischs auf einen Blutwurz.
Wem das noch nicht ausreicht: Der Blutwurz schmeckt so gewöhnungsbedürftig, dass es sich auf alle Fälle am Medizin handeln muss.
Sonntag, 21. Februar 2010
Mach et, Otze
(Sieben Wochen ohne - Folge 5)
Selbstverständlich gibt es auch in diesem Jahr wieder Menschen, die mich mit Süssis verführen oder zu einem Glas Wein überreden wollen (mehr über diese Spezies von Menschen bei Gelegenheit). Die große Mehrheit aber verfällt in große Bewunderung ob meiner Konsequenz, meines unbändigen Willens und meiner Abstinenz.
Gerade der Hochadel weiß was bedeutet, einen schönen Abend preußisch diszipliniert mit Apfelsaftschorle und einer Butterbrezel über die Bühne zu bringen. "Das ist ja großartig", schwärmt Baronin von Berlichingen, als ich nach einer Lesung ihres Mannes Roman Herzog einen Württemberger Riesling verweigere und auf die Fastenzeit verweise. Damit ich nicht in jeder Sekunde an Wein denken muss (neben und vor mir wird kräftig genippt), verwickelte mich die Baronin aus dem Hohenlohischen in ein Gespräch über alte Schreibmaschinen. So ist das halt mit dem Fasten - man kann sich aufs das Wesentliche konzentrieren.
Auch Erwin Staudt ist ein netter Mensch. Der VfB-Präsident hätte nach der Rückkehr vom grandiosen 5:1 des VfB in Köln jeden aus dem "Hegel Eins" (ein wunderbares Restaurant im Stuttgarter Lindenmuseum) werfen können, der diesen Sieg mit Mineralwasser und Bionade (Ingwer-Orange) verwässern wollte. Doch Staudt gab sich generös, setzte sich ostentativ zwischen mich und unseren Geburtstags-Gastgeber Axel H. (der auch keinen Alkohol trinkt), und orderte eine Viertele vom Weingut Aldinger (später noch eins, oder zwei?).
Am Ende des Abends gab es wenigstens noch ein bisschen Trost vom Ex-IBM-Chef mit auf den Weg: "Jürgen, Deine Zeit kommt auch wieder". Sprachs, klopfte mir auf die Schulter und machte sich als Sieger des Tages auf den Heimweg nach Leonberg.(Gefahren ist übrigens sein Bruder)
P.S. Vicky will jetzt auch bloggen. Mach et, Otze.
Selbstverständlich gibt es auch in diesem Jahr wieder Menschen, die mich mit Süssis verführen oder zu einem Glas Wein überreden wollen (mehr über diese Spezies von Menschen bei Gelegenheit). Die große Mehrheit aber verfällt in große Bewunderung ob meiner Konsequenz, meines unbändigen Willens und meiner Abstinenz.
Gerade der Hochadel weiß was bedeutet, einen schönen Abend preußisch diszipliniert mit Apfelsaftschorle und einer Butterbrezel über die Bühne zu bringen. "Das ist ja großartig", schwärmt Baronin von Berlichingen, als ich nach einer Lesung ihres Mannes Roman Herzog einen Württemberger Riesling verweigere und auf die Fastenzeit verweise. Damit ich nicht in jeder Sekunde an Wein denken muss (neben und vor mir wird kräftig genippt), verwickelte mich die Baronin aus dem Hohenlohischen in ein Gespräch über alte Schreibmaschinen. So ist das halt mit dem Fasten - man kann sich aufs das Wesentliche konzentrieren.
Auch Erwin Staudt ist ein netter Mensch. Der VfB-Präsident hätte nach der Rückkehr vom grandiosen 5:1 des VfB in Köln jeden aus dem "Hegel Eins" (ein wunderbares Restaurant im Stuttgarter Lindenmuseum) werfen können, der diesen Sieg mit Mineralwasser und Bionade (Ingwer-Orange) verwässern wollte. Doch Staudt gab sich generös, setzte sich ostentativ zwischen mich und unseren Geburtstags-Gastgeber Axel H. (der auch keinen Alkohol trinkt), und orderte eine Viertele vom Weingut Aldinger (später noch eins, oder zwei?).
Am Ende des Abends gab es wenigstens noch ein bisschen Trost vom Ex-IBM-Chef mit auf den Weg: "Jürgen, Deine Zeit kommt auch wieder". Sprachs, klopfte mir auf die Schulter und machte sich als Sieger des Tages auf den Heimweg nach Leonberg.(Gefahren ist übrigens sein Bruder)
P.S. Vicky will jetzt auch bloggen. Mach et, Otze.
Samstag, 20. Februar 2010
Bitte mehr Respekt vor edlen Tropfen
(Sieben Wochen ohne - Folge 4)
Wie nicht anders zu erwarten, hat mich der Kollege Jung wegen meiner Weinvernichtungsaktion in den Senkel gestellt. Per e-Mail hat er mir mitgeteilt: "Schlimm genug, einen derartigen Tropfen mir nichts dir nichts in den Gully zu gießen. Wäre die Flasche annähernd voll gewesen, so wäre sie in der Redaktion nicht alt geworden und dazu obendrein ihrer eigentlichen Bestimmung angemessen zugeführt worden. Und wenn es nicht lohnte, den Stumpen nach Sindelfingen zu tragen, so hätte man ihn doch mit einem Weingelee über die Fastenzeit konservieren können - Zucker, Blattgelatine oder Gelfix wirken da wahre Wunder. Mit einer Schoddosoße, auch Weinschaumsauce genannt, hätte man dem edlen Tröpfchen ebenfalls wesentlich mehr Respekt erweisen können, als mit solch fastenbedingten, panikattackengleichen Kurzschlussreaktionen".
Ebenfalls hart ist der Kollege Joachim Braun vom Tölzer Kurier mit mir ins Gericht gegangen. Er nennt es "eine Schande", so einen Wein in den Abfluss zu gießen.
Auch Annette Wylezich aus Ehningen kann es nicht begreifen, was ich mir da am Donnerstag Abend geleistet habe. "Warum hast du denn den Rest aus deiner Weinflasche - anstatt ihn in die ewigen Jagdgründe zu befördern - nicht dem Kollegen Jung übergeben? Oder fastet der womöglich auch?", hat sie mir geschrieben.
Wenigstens findet Annette mein neues "Kommentar"-Bild sehr gut: "Das ist Jürgen live".
Asche auf mein Haupt wegen der Weinvernichtung. Dank Annettes Kompliment ist das Wochenende einigermaßen gerettet.
Wie nicht anders zu erwarten, hat mich der Kollege Jung wegen meiner Weinvernichtungsaktion in den Senkel gestellt. Per e-Mail hat er mir mitgeteilt: "Schlimm genug, einen derartigen Tropfen mir nichts dir nichts in den Gully zu gießen. Wäre die Flasche annähernd voll gewesen, so wäre sie in der Redaktion nicht alt geworden und dazu obendrein ihrer eigentlichen Bestimmung angemessen zugeführt worden. Und wenn es nicht lohnte, den Stumpen nach Sindelfingen zu tragen, so hätte man ihn doch mit einem Weingelee über die Fastenzeit konservieren können - Zucker, Blattgelatine oder Gelfix wirken da wahre Wunder. Mit einer Schoddosoße, auch Weinschaumsauce genannt, hätte man dem edlen Tröpfchen ebenfalls wesentlich mehr Respekt erweisen können, als mit solch fastenbedingten, panikattackengleichen Kurzschlussreaktionen".
Ebenfalls hart ist der Kollege Joachim Braun vom Tölzer Kurier mit mir ins Gericht gegangen. Er nennt es "eine Schande", so einen Wein in den Abfluss zu gießen.
Auch Annette Wylezich aus Ehningen kann es nicht begreifen, was ich mir da am Donnerstag Abend geleistet habe. "Warum hast du denn den Rest aus deiner Weinflasche - anstatt ihn in die ewigen Jagdgründe zu befördern - nicht dem Kollegen Jung übergeben? Oder fastet der womöglich auch?", hat sie mir geschrieben.
Wenigstens findet Annette mein neues "Kommentar"-Bild sehr gut: "Das ist Jürgen live".
Asche auf mein Haupt wegen der Weinvernichtung. Dank Annettes Kompliment ist das Wochenende einigermaßen gerettet.
Freitag, 19. Februar 2010
Haar halbvoll, Flasche halbleer
(Sieben Wochen ohne - Folge 3)
Nach dieser Aktion wird mich der Kollege Jung, auch bekannt als der Weinpapst dieser Redaktion, als Banause beschimpfen und der Verschwendung bezichtigen. Sie erinnern sich: Am Faschingsdienstag habe ich mit Rostbraten und drei Weizen den gepflegten Ausstieg aus dem normalen Leben vollzogen. Zuhause angekommen, quasi halbvoll, war ich noch in der Lage, mir einen Grappa zur Verdauung einzuschenken. Zu einem Blick in den Kühlschrank war ich nicht mehr fähig und der Schnaps aus dem Piemont hatte meinem Erinnerungsvermögen den Rest gegeben.
Wäre ich klar gewesen, hätte ich mich einer Flasche Wein erinnert, die den Rosenmontag halbwegs überlebt hatte. Auf der Suche nach einem Magerjoghurt fiel mir der Grüne Veltliner, Federspiel, Jahrgang 2004, aus dem Weingut von Emmerich Knoll gestern Abend fast vor die Füße. Was blieb mir übrig: Bis Karfreitag wäre auch aus diesem Spitzenwein aus der Wachau ein Sauerampfer geworden und so schüttete ich den edlen Tropfen in den Gully.
Das war Perlen vor die Säue geworfen, würde der Kollege Jung sagen.
Nach dieser Aktion wird mich der Kollege Jung, auch bekannt als der Weinpapst dieser Redaktion, als Banause beschimpfen und der Verschwendung bezichtigen. Sie erinnern sich: Am Faschingsdienstag habe ich mit Rostbraten und drei Weizen den gepflegten Ausstieg aus dem normalen Leben vollzogen. Zuhause angekommen, quasi halbvoll, war ich noch in der Lage, mir einen Grappa zur Verdauung einzuschenken. Zu einem Blick in den Kühlschrank war ich nicht mehr fähig und der Schnaps aus dem Piemont hatte meinem Erinnerungsvermögen den Rest gegeben.
Wäre ich klar gewesen, hätte ich mich einer Flasche Wein erinnert, die den Rosenmontag halbwegs überlebt hatte. Auf der Suche nach einem Magerjoghurt fiel mir der Grüne Veltliner, Federspiel, Jahrgang 2004, aus dem Weingut von Emmerich Knoll gestern Abend fast vor die Füße. Was blieb mir übrig: Bis Karfreitag wäre auch aus diesem Spitzenwein aus der Wachau ein Sauerampfer geworden und so schüttete ich den edlen Tropfen in den Gully.
Das war Perlen vor die Säue geworfen, würde der Kollege Jung sagen.
Donnerstag, 18. Februar 2010
Affront gegen den Daimler-Chef
Sieben Wochen ohne - Folge 2
Ich muss mich bei Dr. Dieter Zetsche entschuldigen. Dem Daimler-Chef ist am Mittwoch sein Vertrag bis Ende 2013 verlängert worden und diese nette Geste des Aufsichtsrats wollte er am Abend mit Kollegen und ein paar Journalisten auf der Galerie des Mercedes-Museums begießen - mit edlen Tropfen, die in Sichtweite des Museums wachsen und gedeihen. Nett wie Dr. Z. nun mal ist, hat er milde gelächelt, als ich den Riesling verweigert und mit einem Mix aus Ananas-, Sauerkirsch- und Maracuja-Saft angestoßen habe. Angesichts der großen Bedeutung dieser Vertragsverlängerung ist ein alkoholfreier Drink sicher nicht das angemessene Getränk zum zuprosten, aber um so einen Affront kommt man in der Fastenzeit halt nicht herum.
Die Retourkutsche ließ nicht lange auf sich warten. Heute morgen hat der Daimler-Vorstandsvorsitzende bei der Bilanz-Pressekonferenz dann deutlich gezeigt, was er von meiner abendlichen Verweigerung gehalten hat. "Ich muss es ihnen einfach noch einmal erklären...", begann er seine Antwort auf meine Frage zu den Beschäftigungs-Vereinbarungen im Sindelfinger Mercedes-Werk.
Damit sind wir quitt, Herr Dr. Zetsche.
Ich muss mich bei Dr. Dieter Zetsche entschuldigen. Dem Daimler-Chef ist am Mittwoch sein Vertrag bis Ende 2013 verlängert worden und diese nette Geste des Aufsichtsrats wollte er am Abend mit Kollegen und ein paar Journalisten auf der Galerie des Mercedes-Museums begießen - mit edlen Tropfen, die in Sichtweite des Museums wachsen und gedeihen. Nett wie Dr. Z. nun mal ist, hat er milde gelächelt, als ich den Riesling verweigert und mit einem Mix aus Ananas-, Sauerkirsch- und Maracuja-Saft angestoßen habe. Angesichts der großen Bedeutung dieser Vertragsverlängerung ist ein alkoholfreier Drink sicher nicht das angemessene Getränk zum zuprosten, aber um so einen Affront kommt man in der Fastenzeit halt nicht herum.
Die Retourkutsche ließ nicht lange auf sich warten. Heute morgen hat der Daimler-Vorstandsvorsitzende bei der Bilanz-Pressekonferenz dann deutlich gezeigt, was er von meiner abendlichen Verweigerung gehalten hat. "Ich muss es ihnen einfach noch einmal erklären...", begann er seine Antwort auf meine Frage zu den Beschäftigungs-Vereinbarungen im Sindelfinger Mercedes-Werk.
Damit sind wir quitt, Herr Dr. Zetsche.
Mittwoch, 17. Februar 2010
Ein Rostbraten und drei Weizen
Sieben Wochen ohne - Folge1
In den nächsten sieben Wochen ist ein bisschen Enthaltsamkeit angesagt: Bis Karfreitag gibt es keinen Alkohol und keine Süßis. Wer sich so knechtet, braucht eine ordentliche Henkersmahlzeit. Ein idealer Ort für diese Maßnahme ist das "Paulaner" in der Sindelfinger Mercedesstraße. "Der Rostbraten ist Extraklasse", schwärmt mein Freund Peter, die Portionen sind ordentlich und das Bier aus München schmeckt auch einem Schwaben. So habe ich den Faschingsdienstag in einer Herrenrunde mit Rostbraten, Spätzle, Salat und drei kleinen Weizen ausklingen lassen. Auf der heimischen Couch angekommen rundete ein Grappa von Romano Levi aus dem Piemont den gepflegten Einstieg in die Fastenzeit ab.
Für die nächsten 49 Tage bin ich gesattelt.
In den nächsten sieben Wochen ist ein bisschen Enthaltsamkeit angesagt: Bis Karfreitag gibt es keinen Alkohol und keine Süßis. Wer sich so knechtet, braucht eine ordentliche Henkersmahlzeit. Ein idealer Ort für diese Maßnahme ist das "Paulaner" in der Sindelfinger Mercedesstraße. "Der Rostbraten ist Extraklasse", schwärmt mein Freund Peter, die Portionen sind ordentlich und das Bier aus München schmeckt auch einem Schwaben. So habe ich den Faschingsdienstag in einer Herrenrunde mit Rostbraten, Spätzle, Salat und drei kleinen Weizen ausklingen lassen. Auf der heimischen Couch angekommen rundete ein Grappa von Romano Levi aus dem Piemont den gepflegten Einstieg in die Fastenzeit ab.
Für die nächsten 49 Tage bin ich gesattelt.
Abonnieren
Posts (Atom)
